Nasenpflege – eine gesunde Nase ist unser Schutzschild

Einer wunden Nase zur Heilung verhelfen

Erkältungen oder Allergien fordern unserer Nase alles ab.

Das ständige Niesen, Jucken und Naseputzen kann dazu führen, dass die Nase erst trocken und dann wund wird. Trocknet die schützende Schleimhaut im Naseninneren aus, bilden sich Krusten und Borken, die schmerzhaft aufreißen können. Ist die Nase im Inneren erst einmal wund, haben Krankheitserreger freie Bahn. Die gute Nachricht: Einer wunden Nase kann Abhilfe geschaffen werden.

Was ist eine wunde Nase?

Die Nasenschleimhaut im Inneren ist verantwortlich für den reibungslosen Betrieb der Nase. Sie besteht aus drei dünnen Gewebeschichten und dient unter anderem der Abwehr von Bakterien, Viren oder Pilzen. Krankheitserreger sowie kleinste Fremdkörper werden vom Schleim der Nase abgefangen und von den Flimmerhärchen in Richtung Rachen transportiert. Wird die Schleimhaut nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt trocknet die Nase aus – der Nasenschleim wird zähflüssig. Die Folge von zähflüssigen Nasensekret: die Bewegung der Flimmerhärchen lässt nach. Wund wird sie schließlich, wenn sich Risse und am Naseneingang Borken sowie Verkrustungen in der Innenfläche der Nasenflügel bilden.

Was sind die Ursachen für eine wunde Nase?

  • Schnupfen und Allergien: Bei einer Erkältung mit Schnupfen putzen wir uns häufig die Nase, sodass sie infolgedessen austrocknen kann. Abschwellende Nasensprays entziehen den Schleimhäuten bei übertriebener Nutzung zusätzliche Feuchtigkeit. In der Folge kann das Naseninnere wund werden. Bei Allergien wie Heuschnupfen treten gleiche Beschwerden auf oder verlängern die Symptome noch.
  • Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme: Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag. So wird auch die Nase von innen mit Flüssigkeit versorgt.
  • Umweltreize: Das Austrocknen der Nasenschleimhaut wird von zu trockener Raumluft noch einmal gefördert, sei es durch Heizungen im Winter oder Klimaanlagen im Sommer.
  • Staub, Rauch und Abgase: Auch Feinstaub, Autoabgase oder Tabakrauch wirken belastend auf die Nasenschleimhaut.
  • Häufiges Kratzen beim Juckreiz einer trockenen Nase

Die Symptome einer wunden Nase

Eine wunde Nase ist unangenehm und verursacht häufig Schmerzen. Die Symptome entstehen meist infolge einer trockenen Nasenschleimhaut. Sie können nacheinander, einzeln oder gemeinsam auftreten.

  • Krustenbildung in der Innenfläche der Nasenflügel
  • Risse und Borken am Naseneingang
  • Nasenbluten
  • Konstantes Brennen
  • Starkes Trockenheitsgefühl

Damit einhergehend steigt die Gefahr für Infektionen.

Was hilft, wenn die Nase schon wund ist?

Um den reibungslosen Betrieb der Nase wiederherzustellen, verwenden Sie am besten spezielle Nasensalben – sie beruhigen eine trockene Nasenschleimhaut und wunde Nasenflügel gleichermaßen. Wir empfehlen Ihnen die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe zur Heilung Ihrer wunden Nase. Der Wirkstoff Dexpanthenol, eine Vorstufe von Vitamin B5, dringt in die geschädigte Nasenschleimhaut ein und fördert die Neubildung von Zellen und ihren Wiederaufbau. Ein guter Zeitpunkt, um die empfindliche Haut im Bereich der Nase mit einer Salbe zu versorgen, sind die Abendstunden vor dem Zubettgehen. Über Nacht kann die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe ihre lindernde Wirkung ungehindert entfalten. Aber die Anwendung der Bepanthen® Augen- und Nasensalbe im Bereich der Nase ist auch tagsüber angenehm. Sie enthält keine Farb-, Duft-, oder Konservierungsstoffe und ist daher sehr gut verträglich.

Achtung: Ärzte warnen hingegen davor, bei einer wunden Schnupfennase oder einer trockenen Nasenschleimhaut normale Feuchtigkeitscremes statt einer speziellen Salbe einzusetzen. Diese können die Flimmerhärchen im Inneren der Nase verkleben, die für den Abtransport von Krankheitserregern sorgen. Zudem können Duft- oder Konservierungsstoffe aus einer Feuchtigkeitscreme ein Brennen an der Nasenschleimhaut verursachen.

So beugen Sie einer wunden Nase vor

Um eine wunde Nase innen und gleichsam außen zu behandeln, sollten Sie zunächst alle Einflüsse reduzieren, die eine empfindliche Nasenschleimhaut und die Nasenflügel zusätzlich reizen könnten.

  • Abschwellende Nasentropfen und -sprays enthalten Stoffe, die die Nasenschleimhaut austrocknen und wund werden lassen. Wenn Sie eine Erkältung bekämpfen, halten Sie sich daher unbedingt an die vorgesehene Einnahmedauer und -häufigkeit.
  • Eine wunde Nase außen entsteht durch häufiges Reiben mit einem Taschentuch. Der Gebrauch grober Küchenpapiertücher oder von Toilettenpapier verschlimmert das Wundsein noch.
  • Putzen Sie Ihre Nase besser vorsichtig und sanft. Zu starkes Schnäuzen ins Taschentuch reibt die Nasenschleimhaut zusätzlich auf.
  • Meiden Sie trockene Umgebungsluft. Zu starkes Heizen im Winter entzieht der Nasenschleimhaut viel Feuchtigkeit.
  • Stellen Sie in beheizten oder klimatisierten Zimmern Luftbefeuchter auf, um die Raumluft zu verbessern. Oft hilft auch schon eine Schale mit Wasser auf dem Heizkörper.
  • Inhalieren Sie Kochsalz- oder Solelösungen. Sie beruhigen die gereizten Nasenschleimhäute.
  • Wenn Sie alleine und in den eigenen vier Wänden sind, ziehen Sie ruhig die Nase hoch. Die Nase hochziehen ist zwar ein gesellschaftliches No-Go, gesundheitlich aber vorteilhaft. Es schont und entlastet die Nasennebenhöhlen.
  • Ein auf Meerwasser basierendes Nasenspray passt gut in jede Tasche und kann durch Befeuchtung der Nasenschleimhaut einer trockenen Nase vorbeugen.