Blasen: Entstehung & die richtige Behandlung | Bepanthen®

Blasen am Fuß und den Händen: Entstehung und Behandlung

Neue Schuhe oder Arbeiten mit einem ungewohnten Werkzeug führen nicht selten zu einer Blase am Fuß oder Finger. Wenn man sie spürt ist es zwar oft schon zu spät, doch durch die richtige Behandlung kann man sie auch schnell wieder loswerden.

Inhalt

Ursachen für Blasen und wo sie zu finden sind

Bei Blasen sammelt sich Gewebsflüssigkeit in einem Hohlraum zwischen normalerweise fest aufeinanderliegenden Hautschichten. Die häufigste Ursache für eine Blasenbildung ist ungewohnte mechanische Belastung der Haut, durch die sich die Hautschichten gegeneinander verschieben. Typische Stellen für mechanische Blasen sind:

  • Am Fuß: Durch neue Schuhe entstehen Blasen oft an der Ferse, durch lange Wanderungen mit scheuernden Socken oder durch Flip-Flops sind Blasen auch am Zeh, an der Fußsohle, am Fußballen oder zwischen den Zehen keine Seltenheit.
  • An der Hand: Durch ungewohnte Arbeit mit Werkzeugen, Musizieren auf Saiteninstrumenten oder Sportarten wie Klettern und Rudern bilden sich oft auch Blasen am Finger oder anderen Stellen der Hand.

Wird die Haut regelmäßig gefordert, bildet sich im Verlauf widerstandsfähigere Hornhaut. Zwar ist bei extremer Belastung auch eine Blase unter der Hornhaut möglich, es bedarf aber deutlich stärkerer Einwirkung und ist daher viel weniger wahrscheinlich.

Neben Druck und Reibung der Haut können Blasen auch andere Ursachen haben wie Verbrennungen und Vereisungen, Sonnenbrand, Kontakt zu Riesenbärenklau und Allergenen, sowie verschiedene andere Hauterkrankungen. Daran sollte man immer auch denken, wenn eine Blase scheinbar ohne Grund auftritt.
 

Offene Blase am Fuß oder Finger behandeln

Die Hautschicht über einer Blase ist meist dünn und reißt bei anhaltender Belastung leicht ein, was besonders oft bei Blasen am Fuß und der Hand vorkommt. Dabei tritt das Gewebewasser aus und eine offene Wunde entsteht, die sehr anfällig für Keime ist. Eine gründliche Desinfektion und Behandlung der Verletzung ist daher wichtig, um Infektionen und Probleme bei der Heilung zu vermeiden.

  • Säubern Sie die Wunde von Verschmutzungen und tragen Sie anschließend eine antiseptische Wundcreme oder ein desinfizierendes Wundspray auf die offene Blase auf.
  • Kleben Sie die Blase im Anschluss mit einem festen, aber atmungsaktiven Pflaster sorgfältig ab. Auch für offene Blasen eignen sich Blasenpflaster, die die Wunde mit Gelpolstern vor weiterem Druck schützen, überschüssige Flüssigkeit aufnehmen und für ein feuchtes Milieu sorgen, in dem die Wunde besonders schnell heilt.
  • Im weiteren Verlauf können Sie zusätzlich mit einer Heilsalbe behandeln, die z. B. mit dem Wirkstoff Dexpanthenol die Regeneration der Haut unterstützt.
     

Geschlossene und offene Blasen mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe behandeln

Aus einer Blase kann eine offene Wunde entstehen - und diese sollten Sie richtig behandeln. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol kann dabei helfen die Heilung geschlossener wie offener Blasen am Fuß, der Hand und anderen Stellen im weiteren Verlauf zu unterstützen. Sie spendet der geschädigten Haut Feuchtigkeit, sorgt für ein förderliches Wundmilieu und regt zudem die Neubildung von Hautzellen an. Dadurch fördert sie gezielt die Regeneration der Haut und hilft, störende Blasen schnell wieder loszuwerden.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe

Wunden & Blasen behandeln

Nach einer Blase kann eine offene Wunde entstehen – und diese sollten Sie richtig behandeln: Mit der Bepanthen® Wund- und Heilsalbe unterstützen Sie die Heilung gezielt.

Blase aufstechen oder nicht?

Bei einer geschlossenen Blase fungiert die Blasenhaut als natürliches Pflaster und schützt die tieferliegende Wunde vor eindringenden Keimen und Schmutz, die die Heilung stören würden. Außerdem sorgt das Blasendach automatisch für ein feuchtes Wundklima, in dem die Wundheilung besser und schneller ablaufen kann. Auch wenn eine prall gefüllte Blase spannt, drückt oder schmerzt, sollten Sie daher darauf verzichten, sie absichtlich zu öffnen. Greifen Sie stattdessen lieber zu einem Blasenpflaster, das die Blase vor dem Aufplatzen schützt und zusätzlich die Beschwerden abschwächen kann.
Ist die Blase jedoch sehr groß und an ungünstiger Stelle wie unter dem Fuß gelegen, kann es dennoch sinnvoll sein, die Blase unter sterilen Bedingungen aufzustechen und die desinfizierte Wunde zu verbinden. Dadurch wird die Blase kontrolliert entlastet und die notwendige Hygiene bleibt gewahrt.
 

Wann mit einer Blase zum Arzt?

Eine gewöhnliche Blase bildet sich normalerweise schnell und komplikationslos zurück und ist daher meist kein Grund für einen Arztbesuch. Heilt die Blase jedoch von selbst nicht ab oder entwickelt sich eine Infektion, sollten Sie dringend zur weiteren Behandlung Ihren Arzt aufsuchen. Hinweis auf eine entzündete Blase ist eitrige, trübe und übelriechende Flüssigkeit, die aus der Blase austritt, und/oder eine starke Rötung, Schwellung und Schmerzen.
Außerdem sollten Sie bei einer stark verschmutzten, offenen Blase insbesondere nach Gartenarbeit sicherheitshalber Ihren Tetanus-Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen.
Besonders Diabetiker sollten ihre Füße genau im Blick behalten. Die Zuckerkrankheit schädigt Nerven und führt dazu, dass Betroffene selbst große Blasen gar nicht bemerken. Gleichzeitig ist die Wundheilung gestört, was die Gefahr einer Infektion erhöht. Hier kann eine Blase ernsthafte Folgen haben und sollte besonders gewissenhaft versorgt werden.
Ist die Blase ohne mechanisches Trauma entstanden, können andere Ursache dahinterstecken wie eine Verbrennung zweiten Grades, Kontaktallergien oder sonstige Erkrankungen. Zur Abklärung und weiteren Behandlung kann hier je nach Ursache eine Einschätzung durch einen Arzt ebenfalls angeraten sein.
 

Hausmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Blasen

Die beste Art eine Blase am Fuß zu behandeln ist ihre Vorbeugung:

  • Tragen Sie passendes Schuhwerk ohne Druckstellen und faltenfreie, weiche, sowie atmungsaktive Socken.
  • Schützen Sie gefährdete oder bereits gereizte Haut mit einem eng anliegenden Pflaster oder atmungsaktiven Pflasterstreifen vor Reibung.
  • Vermeiden Sie schwitzige Füße im Schuh z. B. mit Fußsprays oder Pulver.

Auch bei einer Blase an der Hand können Sie mit Handschuhen oder Pflastern versuchen, die Haut zu schützen und Blasen zu vermeiden.
Ist die Blase bereits entstanden, können Sie die verschlossene Blase mit Hausmitteln wie Aloe-Vera-Gel eincremen oder Bäder mit entzündungshemmenden und lindernden Zusätzen wie Teebaumöl, grünem Tee, Kamillentee oder Rizinusöl anwenden.
 

Häufig gestellte Fragen

Was tun bei einer Blase am Fuß?

Stechen Sie eine geschlossene Blase nicht auf. Ist sie bereits offen, sollten Sie sie diese gründlich desinfizieren. Schützen Sie die Blase anschließend mit einem normalen oder einem Blasenpflaster. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe kann die Wunde im Anschluss heilen.