Auge – Übersicht

Die Augen sind vielen Belastungen im Alltag ausgesetzt - sei es trockene Luft, Staub und Pollen oder große Anstrengung durch Bildschirmarbeit. Daher sind trockene, rote und juckende Augen häufige Beschwerden bei vielen Menschen. Auch Infektionen der Augen können zu geröteten oder tränenden Augen führen. Häufig handelt es sich bei den Symptomen um eine Bindehautentzündung oder eine Hornhautverletzung.

Inhalt

Trockene Augen: Symptome und Ursachen

Oft werden die Augen nicht ausreichend befeuchtet oder die Tränenflüssigkeit hat nicht die richtige Zusammensetzung. Dies kann zu Symptomen wie Brennen, Jucken, Stechen, einem Fremdkörpergefühl oder sogar vorübergehend verschwommenem Sehen führen. Eine besondere Form des trockenen Auges ist das Sicca-Syndrom, auch als Trockenes-Auge-Syndrom bekannt. Das Sicca-Syndrom ist eine autoimmune Erkrankung, bei der es zu einer gestörten Funktion der Drüsen kommt, die normalerweise die Feuchtigkeit im Auge produzieren. Durch die trockenen Augen klagen manche Betroffene über Sehstörungen, zum Beispiel verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit oder Augenmüdigkeit.

Ursachen für trockene Augen:

  • Lange Bildschirmarbeit kann zum Austrocknen der Augen beitragen
  • Umgebungsfaktoren: Trockene Heizungsluft oder klimatisierte Räume
  • Umweltbedingungen: Starker Wind, Rauch, Staub oder UV-Strahlung können die Augen reizen. 
  • Kontaktlinsen können zur Trockenheit der Augen beitragen
  • Hormonelle Veränderungen: eine Schwangerschaft oder hormonelle Veränderungen in der Menopause können sich auf die Tränenproduktion auswirken
  • Medikamente: Medikamente wie Antihistaminika können trockene Augen als Nebenwirkung haben
  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder rheumatoide Arthritis können trocken Augen begünstigen
  • Ernährung: Fehlende Omega-3-Fettsäuren können zu Augentrockenheit beitragen

Rote, juckende Augen - Ursachen und Symptome

Wenn das Auge juckt oder rot ist, kann das auf verschiedene Augenprobleme hinweisen. Juckende und rote Augen kommen häufig bei Allergien, wie Heuschnupfen oder Pollenallergie, vor. Die Augen können besonders im Innenwinkel stark jucken, und ein tränendes Auge kann die Folge sein. Die Augen können gereizt sein und brennen. Manchmal schwellen die Augen an oder sind verklebt.

Wodurch können die Augen noch gereizt werden?

  • Bindehautentzündung: Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) kann infektiös sein und durch Erreger wie Viren oder Bakterien hervorgerufen werden. Rote und gereizte Augen und eine Bindehautentzündung können sehr schmerzhaft sein, sodass sogar jeder Wimpernschlag unangenehm wird. Durch die entstehende Reibung beginnt das Auge zu tränen.
  • Gersten- oder Hagelkorn: Bei einem Hagelkorn am Auge entzündet sich eine Talgdrüse am Lidrand und schwillt an. Dadurch wird der Lidschluss gestört, sodass das Auge austrocknen kann. 


Wenn das Auge irritiert und trocken ist, können befeuchtende Augentropfen eingesetzt werden, um die Symptome zu lindern.

Behandlung trockener und gereizter Augen 

Bei der Behandlung trockener und gereizter Augen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Symptome zu lindern:

  • Befeuchtung der Raumluft: Wenn die Ursache für die trockenen Augen in zu trockener Umgebungsluft liegt, kann es helfen, einen Luftbefeuchter zu verwenden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Besonders in beheizten oder klimatisierten Räumen kann diese Maßnahme helfen, die Trockenheit der Augen zu reduzieren.
  • Blinzeln: Besonders bei Menschen, deren trockene Augen durch zu lange und anstrengende Bildschirmarbeit entstehen, kann es helfen, bewusst Blinzeln zu üben, damit die Augenoberfläche regelmäßig mit Feuchtigkeit benutzt wird.
  • Bildschirmpausen: Menschen mit trockenen und gereizten Augen sollten darauf achten, bei der Bildschirmarbeit regelmäßige Pausen einzulegen, damit sich die Augen erholen können.
  • Zugluft vermeiden: Trockene Augen sollten nicht direkt der Zugluft ausgesetzt werden, zum Beispiel bei der Klimaanlage im Auto. Bei starkem Wind sollte eine Sonnenbrille getragen werden.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren kann die Augengesundheit unterstützen.
  • Augen befeuchten: Die Verwendung von Augentropfen kann dabei helfen, die Augen zu befeuchten und die Trockenheit zu reduzieren. Bepanthen® Augentropfen mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol spenden Feuchtigkeit und fördern die Regeneration. So befeuchten sie trockene Augen, stabilisieren den Tränenfilm und können dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern.
  • Augensalbe: Bei stärkeren Beschwerden können auch Augensalben verwendet werden, um die Augen über Nacht zu befeuchten und die Trockenheit zu lindern. Die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe enthält den Wirkstoff Dexpanthenol, der schnell in die geschädigte Binde- oder Hornhaut aufgenommen werden kann. Dort fördert er den Heilungsprozess auf natürliche Weise und spendet ihr zusätzlich Feuchtigkeit.

Es ist wichtig, dass Betroffene bei anhaltenden oder starken Symptomen einen Augenarzt aufsuchen, um die genaue Ursache für die trockenen Augen zu klären und die geeignete Behandlung zu erhalten. Der Arzt kann individuelle Empfehlungen geben und möglicherweise weitere Untersuchungen durchführen, um eventuelle Augenerkrankungen auszuschließen.

Bindehautentzündung: Hausmittel 

Bei einer leichten Bindehautentzündung können oft schon Hausmittel helfen, die Beschwerden zu lindern.  
Eine Kompresse mit warmem Wasser hilft, den Juckreiz zu lindern und die Augen zu beruhigen. Auch Auflagen mit Augentrost oder Quark können die Entzündungssymptome beruhigen. Kompressen mit Kamillentee hingegen sollten nicht auf das Auge gelegt werden, da die feinen Schwebeteilchen der Kamille das Auge zusätzlich reizen können. Stattdessen kann eine Kompresse mit schwarzem Tee helfen.

Wichtig ist, darauf zu achten, die Augen feucht zu halten. Dazu können Augentropfen aus der Apotheke ohne Konservierungsmittel, mit Hyaluronsäure, sogenannte künstliche Tränen, verwendet werden.

Wichtig ist, darauf zu achten, die Augen feucht zu halten. Dazu können Augentropfen aus der Apotheke ohne Konservierungsmittel, mit Hyaluronsäure, sogenannte künstliche Tränen, verwendet werden.

Weitere Maßnahmen bei einer Bindehautentzündung:

  • tägliches Wechseln des Handtuchs
  • regelmäßig den Kopfkissenbezug wechseln
  • die Hände regelmäßig waschen
  • nicht ins Gesicht fassen, bzw. an die Augen gehen

Sobald die Schmerzen stärker werden, das Sehen beeinträchtigt ist oder die Beschwerden länger als einige Tage anhalten, sollte ein (Augen-) Arzt aufgesucht werden. Bei Augenverletzungen, wenn ein Fremdkörper im Auge steckt oder Verdacht auf eine Verletzung der Hornhaut oder eine Bindehautverletzung besteht, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch Verätzungen durch Laugen, Säuren oder andere Chemikalien sind immer ein Fall für den Augenarzt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Augentropfen bei trockenen Augen? 

Augentropfen bei trockenen Augen sollten möglichst keine Konservierungsstoffe enthalten. Die Inhaltsstoffe Hyaluronsäure und Dexpanthenol können die Regeneration trockener Augen fördern. 
Die Hyaluronsäure in Augentropfen bindet durch ihre Moleküle Wasser an sich und hält somit den Tränenfilm stabil und besonders gleitfähig, sodass die Augen langanhaltend befeuchtet werden. Dexpanthenol unterstützt darüber hinaus die Regeneration der Zellen. 

Bepanthen® Augentropfen enthalten diese bewährten Inhaltsstoffe und können dadurch die Symptome trockener und gereizter Augen effektiv und nachhaltig lindern.

Welche Augentropfen bei einer allergischen Bindehautentzündung?

Bei einer allergischen Bindehautentzündung können Bepanthen® Augentropfen mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol in Absprache mit dem behandelnden Arzt zur therapiebegleitenden Anwendung eingesetzt werden. 

Die Kombination der feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe Hyaluronsäure und Dexpanthenol versorgt die Augenoberfläche mit Feuchtigkeit und pflegt die Augen.

Wann Augentropfen verwenden? 

Bepanthen® Augentropfen können nach Bedarf drei- bis fünfmal täglich angewendet werden. Wichtig ist, sich vor der Verwendung der Augentropfen gründlich die Hände zu waschen. Falls keine Besserung der Beschwerden eintritt oder sich diese sogar verschlimmern, sollte immer ein Augenarzt konsultiert werden.