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Augen – Bindehautentzündung, gerötete Augen & trockene Augen

Die Augen sind fast immer geöffnet und dabei vielen Reizen ausgesetzt. Müde, glasige, geschwollene oder gereizte Augen mit Schmerzen sind daher häufig. Augentropfen und Augensalbe wirken oft lindernd und können auch bei Allergie hilfreich sein.

Bindehautentzündung

Gerötete, juckende und tränende Augen, die geschwollen und verklebt sind, werden oft durch eine Bindehautentzündung hervorgerufen. Häufige Ursachen für eine entzündete Bindehaut sind eine Infektion durch Viren oder Bakterien, eine Allergie gegen Pollen oder Tierhaare sowie anhaltende Reizungen der Augen durch z. B. starken Wind oder UV-Strahlung.

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Um das Auge zu beruhigen und Beschwerden wie brennende, rote Augen zu lindern, können Sie es mit befeuchtenden Augentropfen oder Augensalbe unterstützen. Bei einer infektiösen Bindehautentzündung, aber auch bei ausbleibender Besserung, ist jedoch zusätzlich immer eine Behandlung durch den Augenarzt notwendig.

Bindehautverletzung und Hornhautverletzung

Unvorsichtiger Umgang mit harten Kontaktlinsen, Kratzer durch Fingernägel oder Zweige, die unerwartet ins Gesicht schnellen – Verletzungen im Auge und am Augenlid können durch verschiedene Einwirkung verursacht werden. Und auch andere Reize wie UV-Strahlung, Putzmittel und Chemikalien können die Augen schädigen.

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Kommt es dabei zu einer Bindehautverletzung oder Hornhautverletzung, ist das sehr unangenehm und schmerzhaft. Neben einem starken Fremdkörpergefühl klagen Betroffene häufig über tränende Augen, Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen. Das verletzte Auge wird reflektorisch geschlossen, um es vor Licht und Wind zu schützen. Bei stärkerer Gewalteinwirkung sind außerdem geschwollene oder blutunterlaufenen Augen oder Augenlider möglich.

Ist das betroffene Auge nur leicht gereizt, kann eine vorübergehende Behandlung mit heilungsfördernden Augentropfen oder Augensalbe schon ausreichen. Bei schweren Verletzungen oder im Auge verbliebenen Fremdkörpern sollten Sie jedoch immer Ihren Augenarzt aufsuchen, um das geschädigte Auge bestmöglich zu versorgen und Komplikationen oder bleibende Schäden zu vermeiden.

Trockene Augen, tränende Augen und brennende Augen

Angestrengte Bildschirmarbeit, Kontaktlinsen, kalter Wind und Zigarettenrauch sind nur einige der Reize, denen unsere Augen jeden Tag ausgesetz sind. Es ist daher keine Überraschung, dass die viele Menschen im Alltag trockene Augen bekommen, die weitere Symptome nach sich ziehen. Jeder Wimpernschlag wird unangenehm, die gereizten Augen brennen, jucken und schmerzen. Als Reaktion auf die Reibung beginnen trockene Augen häufig zu tränen, was die Trockenheit nicht ausgleichen kann.

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Augentropfen gegen trockene Augen können juckende, rote und brennende Augen lindern und den Tränenfilm unterstützen. Dadurch sind sie gleichzeitig auch eine Hilfe bei ständig tränenden Augen. Auch regelmäßige frische Luft und Bildschirmpausen können brennende, tränende und trockene Augen reduzieren und Beschwerden vorbeugen.

Rote Augen und juckende Augen

Insbesondere im Frühjahr sind juckende, rote Augen durch eine Pollenallergie weit verbreitet. Doch auch Trockenheit und andere Umweltreize, Infektionen, chronische Erkrankungen, und Veränderungen der Augenlider können die Augen reizen. Auch wenn die Beschwerden meist unbedenklich sind und bald wieder abklingen, sind sie dennoch unangenehm. Unwillkürlich fängt man an zu reiben, was die Augen zusätzlich reizt und die Beschwerden verstärkt. Die Folge sind ständig rote Augen, die merklich jucken und brennen.

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Augentropfen helfen gegen rote, juckende Augen, indem sie diesen Teufelskreis unterbrechen. Sie regenerieren den Tränenfilm, beruhigen die Augen und helfen zudem, Pollen aus den Augen zu spülen. Abhängig von der Ursache für juckende, rot unterlaufene Augen können zudem Augensalbe oder verschiedene Hausmittel Linderung verschaffen und dafür sorgen, dass Sie bald wieder klar sehen können.

Augenprobleme: Wann ist der Arztbesuch nötig?

Viele Augenprobleme, die uns im Alltag begegnen, sind unbedenklich und können selbstständig behandelt werden. Manchmal ist jedoch eine professionelle Behandlung durch den Augenarzt sinnvoll oder sogar notwendig. Mögliche Situationen, die einen Arztbesuch erfordern, sind:

  • Ausbleibende Besserung: Lassen die Symptome im Verlauf nicht nach oder nehmen sogar zu, können Erkrankungen zugrunde liegen, die ausgeschlossen bzw. behandelt werden sollten.
  • Infektionen: Wenn die Augen gelblich verklebt und stark gerötet sind, kann das ein Hinweis auf eine Infektion sein, die medikamentös behandelt werden muss.
  • Augenverletzungen: Wenn Fremdkörper im Auge stecken, der Verdacht auf eine Durchdringung der Hornhaut besteht oder das Auge blutet, muss die Augenverletzung unbedingt augenärztlich versorgt werden. Auch bei scheinbar leichten Verletzungen ist ein Arztbesuch zur Sicherheit immer ratsam.
  • Verätzungen: Auch Verätzungen durch Laugen, Säuren oder andere Chemikalien sind, nachdem die Augen mit klarem Wasser ausgespült wurden, immer ein Fall für den Augenarzt.
  • Sehstörungen: Sehen Sie auf einem Auge plötzlich nichts mehr oder treten zunehmende Sehstörungen mit bisher unbekannten Schmerzen des Auges oder der Schläfe auf, können Erkrankungen dahinterstecken, bei denen zum Erhalt des Sehens eine notfallmäßige Behandlung notwendig ist.

Da das Sehen einer unserer wichtigsten Sinne ist, sollten Sie im Zweifel lieber großzügig den Weg zum Augenarzt antreten.