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Was hilft bei juckender Haut?

Juckende Haut ist weit verbreitet – jeder Mensch muss hin und wieder darunter leiden.

Die Ursachen von juckender Haut

Eine gesunde Hautschutzbarriere sorgt für eine natürliche Abwehr unseres Körpers. Sie wehrt schädliche Einflüsse ab und erhält die Feuchtigkeit in der Haut – so bewahrt sie die Haut vor dem Austrocknen. Ist die Schutzschicht jedoch gestört, kann sie manche Aufgaben nicht mehr erfüllen. Infolgedessen können trockene und juckende Hautstellen entstehen.

Für die Schädigung der Hautschutzbarriere gibt es hingegen verschiedene Gründe: Die hauptsächlich aus der äußersten Schicht der oberen Hautschicht (Epidermis) und Hautfetten (Ceramide) bestehende Barriere wird rund um die Uhr gefordert. Klimabelastungen wie Kälte oder Heizungsluft, zu häufiges Duschen oder die falschen Reinigungsmittel können einer sensiblen Haut schaden und die Feuchtigkeitsspeicherung negativ beeinflussen. So entstehen spröde und feine Risse, durch die Schadstoffe und Mikroorganismen leichter in den Körper gelangen können. Als Reaktion auf die Eindringlinge kann sich die Haut auch entzünden was sich ebenfalls in Rötungen und Juckreiz äußern kann. Dieser Juckreiz führt zu Kratzen und wird so meist noch verschlimmert

Allergien, Neurodermitis und weitere Ursachen

Verantwortlich für einen sehr starken Juckreiz, z.B. bei einer Allergie, ist ein überschießendes Immunsystem und das Gewebshormon Histamin. Mit seinem Ausstoß reagiert die irritierte Haut auf eigentlich harmlose Stoffe, die als Allergene bezeichnet werden. Typische Auslöser für Kontaktallergien sind Duft- und Farbstoffe, Latex, Metalle oder Tierhaare. Bei Menschen mit Neurodermitis, auch bekannt als atopische Dermatitis, ist häufig die Hautbarriere geschädigt. Auslöser von akuten Phasen dieser chronischen und entzündlichen Hautkrankheit, die sich unter anderem durch Rötungen und Juckreiz auszeichnen, können Reize wie psychische Belastungen, Klimabedingungen, welche die Haut zusätzlich austrocknen, oder ebenfalls verschiedene Allergene sein. Oft sind mehrere Hauptpartien gleichzeitig betroffen.

Juckt die Haut am ganzen Körper, ohne dass Rötungen oder Schuppungen zu sehen sind, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt konsultieren. Mögliche Gründe für chronischen, den ganzen Körper betreffenden Juckreiz können auch Diabetes mellitus, eine Schilddrüsenunter- oder - überfunktion oder eine Eisenmangelanämie sein, allerdings sollte hierfür ein Arzt die Diagnose stellen. Einige Krankenhäuser wie die Uniklinik Münster oder die Charité in Berlin bieten Hilfe in speziellen Juckreiz-Sprechstunden an.

Das hilft bei juckender Haut

Obwohl Juckreiz oft eine oberflächliche Reaktion zum Beispiel auf trockene Haut darstellt, sollten Betroffene zunächst der Ursache für ihr Hautleiden auf den Grund gehen. In den meisten Fällen sind die Trockenheit sowie gerötete und juckende Haut aber gut zu behandeln. Lindernde und heilungsfördernde Hilfsmittel sind spezielle Cremes und Lotionen, die die Haut regenerieren, stabilisieren und pflegen. Diese spenden nicht nur Feuchtigkeit sondern reparieren die Hautschutzbarriere durch hautähnliche Lipide wie Ceramide. Zur täglichen Pflege können zusätzlich leichte Lotionen mit Dexpanthenol verwendet werden. Der feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoff unterstützt eine gesunde Hautschutzbarriere und hilft sie aufrechtzuerhalten.

Sollte der Juckreiz durch Allergien oder Neurodermitis stärker ausgeprägt sein, helfen i.d.R. kortisonhaltige Präparate. Das körpereigene Hormon Kortison wirkt entzündungshemmend und dämpft die überzogene Abwehrreaktion des Körpers. Hier empfiehlt sich im Vorfeld ein Gespräch mit dem Arzt.

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