Tattoo Pflege

Tattoo-Pflege

Zusammenfassung:

Jedes Tattoo geht unter die Haut, jedes Tattoo erzählt eine Geschichte. Um das Kunstwerk möglichst lange zu erhalten, ist die richtige Heilung und Pflege des Tattoos unerlässlich – denn jedes neue Tattoo ist eine Wunde und somit Arbeit für die Haut.

Tätowieren

Wie reagiert die Haut beim Tätowieren?

Beim Tätowieren wird die äußere Epidermisschicht wiederholt mit einer Nadel durchstochen, um Pigmente und Farbstoffe in die tiefer gelegene Dermisschicht einzubringen. Dies verletzt allerdings die Hautbarriere und führt zu einem erhöhten Verlust von Wasser über die Haut sowie zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Die verwundete Haut reagiert häufig mit Juckreiz, Hautrötungen, Ödemen und Brennen.

Um die Wundheilung zu fördern und so die Hautbarriere wieder herzustellen und Entzündungen zu vermeiden, ist die richtige Versorgung des Tattoos wichtig. Auch wenn die Tattoo-Pflege mit einigen Einschränkungen verbunden ist und nervig sein kann – sie ist trotzdem wichtig. Je nach Größe dauert die Heilung eines Tattoos zwischen einer und zwei Wochen.
schönes Tattoo

Für ein langanhaltendes schönes Tattoo

Wer sein Tattoo bei der Heilung richtig unterstützt und pflegt, hat auch lange Freude daran. Die Zeit und Geduld für die Tattoo-Pflege zahlen sich auf jeden Fall aus: Es besteht ein geringeres Risiko für Infektionen, die das Kunstwerk beeinträchtigen können, die Haut bleibt geschmeidig und spannt weniger im Heilungsprozess. Außerdem bilden sich keine Verkrustungen, welche Teile der Farbe mit abtragen können. Dadurch profitiert das Tattoo, da keine Farblücken im Tattoo entstehen. Das Ergebnis: Schöne, gleichmäßige und langanhaltend strahlende Farben.

Vor dem Tattoo-Termin

Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld den Zeitpunkt für das Stechen gut zu überlegen.

Wer sich also im Sommer tätowieren lassen möchte, sollte Folgendes wissen:

  • Sonnen und Badengehen vermeiden
  • Auf Sport und Sauna verzichten.

UV-Strahlung lässt das Tattoo verblassen. Chlorhaltiges Wasser und starkes Schwitzen stören die Wundheilung, weichen die Haut auf und begünstigen Entzündungen und Farbverlust. Sport beansprucht das Abwehrsystem zusätzlich und kann daher ebenfalls die Heilung beeinträchtigen.

Zudem ist es sinnvoll, sich im Vorfeld das Studio, in dem man sich tätowieren lassen möchte, gut auszusuchen und gründlich unter die Lupe zu nehmen:

  • Macht das Tattoo-Studio einen sauberen Eindruck?
  • Werde ich im Beratungsgespräch gut informiert, auch über Risiken?
  • Was sagen andere Kunden über das Tattoo-Studio und wie sind die Bewertungen online? Wie sehen ihre verheilten Tattoos aus?
  • Verfügt das Studio über genügend Fotos, die das frische und verheilte Tattoo zeigen?
  • Sind die Tattoobilder aussagekräftig und weist das Tattoo saubere Linien und satte Farben auf – sowohl im frischen, als auch im verheilten Zustand?

Eine Checkliste für die Studioauswahl gibt es beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Bei chronischen Erkrankungen oder Allergien ist es zudem ratsam, vor dem Termin mit seinem Arzt zu sprechen.

attoo-Termin ab

So läuft der Tattoo-Termin ab

Wenn das Wunschmotiv sowie der Tattoo-Artist gefunden sind und der Tattoo-Termin näher rückt, wird es so langsam ernst und die Nervosität steigt.

Am Tag der Tätowierung sollten Sie sich gut fühlen und gefrühstückt haben. Auch wichtig: ausreichend Getränke und einen Snack für Zwischendurch mitnehmen. Musik oder ein gutes Buch zur Ablenkung lassen die Zeit etwas schneller vergehen. Nachdem die Skizze auf der gewünschten Stelle platziert ist und der Arbeitsplatz bereit ist, geht es los.
Wenn die Tätowierung fertig ist, wird die Haut möglicherweise desinfiziert, eingecremt und mit Folie abgedeckt. Dies geschieht entweder mit spezieller Wundfolie, die einige Tage auf der Haut bleiben darf, oder mit herkömmlicher Frischhaltefolie, die man bereits einige Stunden später wieder entfernt.

Blowouts, Narben & das Verlaufen der Farbe verhindern

Grundlegend für ein langanhaltend schönes Tattoo mit strahlenden Farben und exakten Konturen ist ein/e gute/r Tätowierer/in. Er/sie muss genau wissen, wie tief er/sie beim Tätowieren stechen soll. Wird zu tief gestochen, blutet die Haut stärker und kann dabei die Tattoofarbe herauswaschen. Hinzu kommt, dass die Farbe sich in der tieferen Schicht, der Subcutis, nicht einlagern kann – sondern nur in der Dermis. Zudem sind die Tattoo-Farben in der tief gelegenen Fettschicht nicht unbedingt sichtbar. Auch das Risiko für Narben oder Blowouts (d.h. „Verlaufen“ der Farbe) ist durch falsches Stechen erhöht. Sticht der/die Tätowierer/in zu oberflächlich, wird die Farbe des Tattoos schnell vom Körper selbst abtransportiert – das Tattoo wird fleckig und verblasst unterschiedlich stark, wodurch Tiefe und Ausdruck verloren gehen.

Farben ist

Tattoo-Behandlung nach dem Tätowieren: Wieso eine schnelle, komplikationsfreie Heilung essentiell für strahlende Farben ist

In aller Regel wird der Tätowierer einen Folienverband anlegen, mit dem der Tätowierte mitsamt seinem neuen Kunstwerk nach Hause geschickt wird. Nicht erschrecken – es ist völlig normal, wenn sich unter der Folie etwas Blut und Wundsekret angesammelt haben.

Je nachdem welche Folie verwendet wurde, sollte diese unterschiedlich lange auf der Tätowierung bleiben: Hydrokolloid-Pflaster wie Suprasorb dürfen mehrere Tage auf der Tattoo-Wunde verbleiben, wohingegen Frischhaltefolie maximal bis zu 24 Stunden auf dem Tattoo verbleiben sollte.

Sobald die Folie entfernt ist, sollten Sie das Tattoo vorsichtig mit lauwarmen Wasser und eventuell mit einer milden, ph-neutralen Waschlotion abwaschen und wenn möglich an der Luft trocknen lassen und ein Abtupfen vermeiden.
Nun beginnt für die nächsten zwei Wochen die eigentliche Tattoo-Heilung. Eine sorgfältige Nachbehandlung und Heilung des Tattoos ist sehr entscheidend, um Komplikationen wie Wundinfektionen oder Narbenbildung zu vermeiden und die Haut geschmeidig zu halten.

Wieso ist gerade die Heilung entscheidend für das Tattoo-Ergebnis?

Je schneller die Tattoo-Wunde geschlossen wird:

  • Desto geringer ist das Infektionsrisiko von außen, da die Haut geschlossen ist
  • Desto weniger Wundreinigung und Ausschwemmung findet statt und
  • Desto mehr Farbpartikel können in der Dermis, die für Tattoos relevante Hautschicht, verbleiben.

Eine Unterstützung der Wundheilung führt demnach zu einer schnelleren Schließung der Wunde und damit zu einem besseren Tattoo-Ergebnis und intensiveren Farben.

Dazu eignet sich insbesondere die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe. Sie enthält den Wirkstoff Dexpanthenol, eingebettet in eine spezielle Salbengrundlage. Diese hinterlässt auf der Wundoberfläche einen atmungsaktiven Salbenfilm, macht die Haut weich und schützt die Wunde gleichzeitig vor dem Austrocknen. So kann das Tattoo schneller und leichter abheilen. Außerdem ist sie sanft, da sie keine Farb-, Duft oder Konservierungsstoffe enthält.

Im Anschluss an die Heilung kann eine normale Bodylotion zur weiteren Tattoo-Pflege verwendet werden. Außerdem sollten die weiteren Hinweise in Bezug auf Sonnenschutz eingehalten werden, um ein strahlendes, gleichmäßiges Tattoo-Ergebnis zu bekommen.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe

Warum ist die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe geeignet zur Tattoo-Heilung und wie wende ich sie an?

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe beruhigt, schützt und heilt frisch tätowierte Haut. Ein besonderer Vorteil gegenüber anderen Tattoo-Cremes ist, dass die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe sich seit jeher erfolgreich für die Heilung von Tattoos bewährt hat und zudem in einer Studie explizit zur Nachsorge von Tätowierungen getestet wurde. In der Studie zeigte sich nicht nur, dass die Salbe die Hautbarriere wieder komplett herstellen konnte (gemessen am verringerten Wasserverlust über die Haut), sondern auch, dass bei allen Teilnehmern die Tattoos unkompliziert abheilten und zudem über 90% der Anwender Bepanthen® Wund- und Heilsalbe für besonders geeignet zur Tattoo-Nachsorge einschätzten.

Neben der Heilung durch Dexpanthenol spielt auch die reichhaltige Salbengalenik eine besondere Rolle: Sie hält die Haut geschmeidig und schützt dabei vor dem Austrocknen. Sie ist zudem besonders sanft, da sie keine Farb-, Duft oder Konservierungsstoffe enthält.

Die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe sollte dünn auf das Tattoo aufgetragen werden und wenn die Berührungsempfindlichkeit es zulässt, leicht einmassiert werden. Wir empfehlen, die Salbe sehr dünn und dafür mehrmals täglich aufzutragen. Die Salbe wird etwas flüssiger, wenn Sie eine kleine Portion zwischen zwei Fingern oder direkt auf dem Tattoo erwärmen. Wenn die Haut nicht zu berührungsempfindlich ist, kann die Salbe leicht einmassiert werden.

Wie wirkt Bepanthen® Wund- und Heilsalbe bei der Tattoo-Heilung?

Das enthaltene Dexpanthenol dringt in die Haut ein und fördert dort die natürliche Wundheilung. Es trägt zur Regeneration geschädigter Haut bei, indem es die Produktion neuer Hautzellen fördert. Dadurch beschleunigt das Pro-Vitamin die Bildung von neuem, gesundem Hautgewebe. Zudem werden die Hautschutzbarriere und das Feuchthaltevermögen der Haut gestärkt. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe ist sehr gut verträglich sowie frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen. Diese Eigenschaften machen Bepanthen® Wund- und Heilsalbe zur passenden Tattoo-Pflege für frische Tätowierungen.

Fragen Tattoo-Nachsorge:

Wie lange nach dem Tattoo-Stechen sollte ich keinen Sport treiben?
Im Allgemeinen gilt, in den ersten beiden Wochen danach auf Sport zu verzichten, um die Wundheilung nicht zu stören.
Wie lange danach sollte ich nicht baden?
Auch hier gilt: in den ersten zwei Wochen ist Baden tabu. Das gleiche gilt übrigens für Schwimmen im See oder im Schwimmbad. Kurzes Duschen mit lauwarmem Wasser ist dagegen in Ordnung.
Wann darf ich wieder in die Sonne?
Weil UV-Strahlung das Tattoo ausblassen kann, sollte man auf jeden Fall in den ersten sechs Wochen Sonne oder Solarium vermeiden. Dies gilt allerdings nur für die tätowierte Hautstelle – wer diese also z.B. mit Kleidung schützt, kann auch schon eher wieder an die Sonne. Aber auch darüber hinaus macht es Sinn, UV-Schutz aufzutragen bevor man die tätowierte Haut der Sonne aussetzt, damit das Tattoo nicht verblasst. Die Sonne ist nämlich der größte Feind der Farben und somit eines langanhaltend schönen Tattoos.
Wie lange soll die Folie auf dem Tattoo bleiben?
Hier ist es wichtig zu unterscheiden, um welche Folie es sich handelt. Spezielle Wundfolie darf 3-5 Tage auf dem Tattoo bleiben, herkömmliche Frischhaltefolie sollte frühestens nach 3 und spätestens nach 24 Stunden entfernt werden.
Tattoo lange

Allgemeine Tipps, um das Tattoo lange schön zu halten

  • Es ist normal, dass das Tattoo während der Heilungsphase juckt. Bitte kratzen Sie nicht, sonst besteht die Gefahr, dass sich Narben bilden und die Tätowierung fleckig wird.

  • Bei ausreichender Pflege, d.h. 4 x täglichem Eincremen, bildet sich normalerweise keine Kruste auf der Wunde. Hat sich dennoch eine Kruste gebildet, sollten Sie diese nicht ablösen. Besser ist es, weiter regelmäßig einzucremen, bis sich der Schorf von alleine löst, ansonsten besteht die Gefahr, Teile der Tattoo-Farbe mit abzukratzen.
  • Das frische Tattoo heilt am besten, wenn genügend Luft an die Wunde kommt. Deshalb sollten Sie luftige Kleidung tragen und Reibung vermeiden. Außerdem empfehlen sich deswegen Produkte, die einen atmungsaktiven Salbenfilm haben, wie beispielsweise die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe
  • Unterstützen Sie Ihren Körper bei der Wundheilung durch eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeit (ca. 1,5-2 Liter pro Tag; möglichst keinen Alkohol) und ausreichend Schlaf.
  • Sollte es zu starken Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Bläschenbildung oder Fieber kommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies können Hinweise auf eine allergische Reaktion oder Entzündung sein, die behandelt werden muss. Außerdem sollten Sie im Nachgang Ihren Tätowierer darüber informieren, da es sich möglicherweise um eine Reaktion mit einer speziellen von ihm verwendeten Tattoo-Farbe handeln kann.

Fragen zu Bepanthen®

Wie oft sollte ich mein Tattoo eincremen?
Um die Wundheilung optimal zu unterstützen, empfiehlt es sich, das Tattoo mindestens 4x pro Tag über einen Zeitraum von 14 Tagen dünn mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe einzucremen. In einer speziellen Studie nach Tätowierungen zeigte sich bei dieser Anwendung eine sehr hohe Zufriedenheit. Danach reicht die Anwendung einer ganz normalen Bodylotion zur Befeuchtung des Tattoos aus.
Wie trage ich Bepanthen® am besten auf mein Tattoo auf?
Da es sich bei einem frischen Tattoo um eine Wunde handelt, bitte immer nur mit sauberen, frisch gewaschenen Fingern eincremen. Beim Eincremen reicht eine dünne Schicht Bepanthen® Wund- und Heilsalbe völlig aus. Um die Salbe weicher zu machen, können Sie eine kleine Portion Salbe einfach zwischen zwei Fingern erwärmen oder auf dem Tattoo aufwärmen lassen und dann gleichmäßig verteilen. Die Salbe kann leicht einmassiert werden, sollte die Haut nicht mehr zu berührungsempfindlich sein.
Wann sollte ich Bepanthen® Wund- und Heilsalbe anwenden?
Am besten beginnen Sie mit der Anwendung, nachdem die vom Tätowierer aufgebrachte Folie entfernt wurde. Je nach Folie sind das nach dem Stechen wenige Stunden (bei Frischhaltefolie) oder 3-5 Tage (bei spezieller Wundfolie).
Welches Bepanthen Produkt sollte ich für mein Tattoo verwenden?
Für die Tattoopflege besonders geeignet ist die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe. Wem die Salbe zu reichhaltig ist, kann das neue BepanGel Wundgel benutzen. Das Wundheilgel schafft ein feuchtes Wundmilieu, bildet einen schützenden Film und fördert so die natürliche Wundheilung. Außerdem ist es vegan und nach Anbruch bis zu 36 Monate haltbar (Ende der Gesamthaltbarkeit).
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