Trockene Augen sind von außen nicht immer sichtbar.

Trockene Augen – Ursachen und was Sie dagegen tun können

Frau vor PC: Das Office-Eye-Syndrom ist eine häufige Ursache für trockene Augen

Kennen Sie das auch? Die Augen brennen, tränen und sind gerötet. Trockene und müde Augen zählen zu den am häufigsten vorkommenden Augenbeschwerden.

Welche Ursachen für trockene Augen infrage kommen und wie man die Beschwerden lindert – das erfahren Sie hier.

 

Wenn der Tränenfilm reißt

Verantwortlich für die Befeuchtung der Augen ist die Tränenflüssigkeit: Sie benetzt das Auge, ernährt die Hornhaut und sorgt für eine gute Gleitfähigkeit der Lider. Der Tränenfilm ist jedoch nicht nur für die ausreichende Befeuchtung des Auges zuständig, sondern hat auch eine schützende Funktion: Dank seiner keimtötenden Zusammensetzung kann er die Augen vor Infektionen bewahren, zudem trägt die Tränenflüssigkeit dazu bei, Fremdkörper aus dem Auge zu transportieren.

Ist die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit gestört oder wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert, kann der Tränenfilm reißen. Als Folge trocknet das Auge aus und ist gereizt, was meist sehr unangenehm ist. Im fortgeschrittenen Stadium sind dadurch auch Verletzungen der Horn- und Bindehaut möglich.

 

Trockene Augen – was sind die Ursachen?

Die Ursachen für trockene Augen können ganz unterschiedlicher Natur sein. Häufig sind es Umweltreize, die dazu führen, dass der Tränenfilm das Auge nicht ausreichend befeuchtet. Hier finden Sie mögliche Ursachen für trockene Augen übersichtlich aufgelistet:

  • Umwelteinflüsse
    Schädliche Umweltreize gehören zu den häufigsten Ursachen für trockene Augen. Trockene Luft lässt den Tränenfilm auf dem Auge schneller verdunsten. Dementsprechend sind trockene Heizungsluft, Klimaanlagen und Zugluft wahrlich Gift für Ihre Augen. Auch Tabakrauch, Feinstaub und Autoabgase belasten die Augen und stören den Tränenfilm.

  • Strapazierte Augen
    Von trockenen Augen sind besonders oft Menschen betroffen, die viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen (sogenanntes Office-Eye-Syndrom). Der Grund dafür ist, dass man beim konzentrierten Blick auf den Computermonitor oder auf den Fernseher deutlich weniger blinzelt. Dadurch kann sich die Tränenflüssigkeit auf dem Auge nicht verteilen: Das Auge wird nicht ausreichend befeuchtet.

  • Krankheiten
    Sogenannte Benetzungsstörungen können Folge von Krankheiten wie Diabetes mellitus, einer Schilddrüsenerkrankung oder Rheuma sein.

  • Einnahme von Medikamenten
    Die Einnahme bestimmter Arzneimittel, gerade über einen längeren Zeitraum, kann die Produktion der Tränenflüssigkeit reduzieren – und somit die Ursache für trockene Augen sein. Dazu zählen beispielsweise die Anti-Baby-Pille, Psychopharmaka oder Beta-Blocker, die unter anderem gegen Bluthochdruck oder bei Herzschwäche verschrieben werden.

  • Biologische Faktoren
    Die Produktion des Tränenfilms wird mit zunehmendem Alter geringer. Frauen scheinen davon häufiger betroffen zu sein als Männer. Vor allem Frauen in den Wechseljahren leiden unter trockenen Augen. Als Ursache gilt hierbei die hormonelle Umstellung des weiblichen Körpers in den Wechseljahren.

  • Reizungen durch Kosmetikartikel
    Kosmetikartikel sind für ein gepflegtes Äußeres nahezu unabdingbar. Beim Schminken gelangen jedoch leicht Make-up-Partikel in die Augen und reizen sie, daraus resultiert möglicherweise Augentrockenheit.

  • Kontaktlinsen und mechanische Beanspruchungen
    Das Tragen von Kontaktlinsen kann eine Ursache für trockene Augen sein, aber auch die Symptome verschlimmern, wenn es gleichzeitig schon andere Ursachen für trockene Augen gibt. Andere mechanische Beanspruchungen wie diagnostische Eingriffe am Auge oder auch Laser-Operationen am Auge können den schützenden Tränenfilm ebenfalls beeinträchtigen.

  • Fehlsichtigkeit
    Bei einer Fehlsichtigkeit (beispielsweise Kurzsichtigkeit), die nicht durch eine Brille oder Kontaktlinsen behoben wird, besteht ebenfalls das Risiko von trockenen Augen. Der Grund: Fehlsichtige müssen sich ohne Sehhilfe sehr konzentrieren, um ihre Umgebung richtig erkennen zu können. Sie vergessen darüber hinaus, ähnlich wie bei der Bildschirmarbeit, das Blinzeln.

 

Trockene Augen – Ursachen bekämpfen

Wer trockenen Augen vorbeugen möchte, kann einiges erreichen, wenn er den potenziellen Ursachen aus dem Weg geht. Auch die Behandlung trockener Augen wird dadurch unterstützt. Folgende Maßnahmen sind sinnvoll:

  • ein augenfreundliches Raumklima mit angemessener Luftfeuchtigkeit schaffen (zwischen 40 und 60 Prozent)
  • vor allem am Computer auf häufigeres Blinzeln achten (Tipp: Bringen Sie einen Klebezettel an Ihrem Bildschirm an)
  • über den Tag verteilt genügend Wasser oder ungesüßten Tee trinken (circa zwei Liter)
  • zwischendurch kurze Spaziergänge an der frischen Luft machen.

Zu empfehlen sind darüber hinaus Augentropfen mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Hyaluronsäure und dem bewährten Dexpanthenol. Sie ersetzen beziehungsweise stabilisieren die Tränenflüssigkeit, befeuchten und beruhigen so die gereizten Augen.

Vor allem Kontaktlinsenträger sollten auf eine ausreichende Befeuchtung der Augen achten und ihren Augen so oft wie möglich Entspannung gönnen. Dazu gehört auch, den Augen regelmäßige Auszeiten von den Kontaktlinsen zu ermöglichen.

Sowohl Hyaluronsäure als auch Dexpanthenol sind in den Bepanthen Augentropfen enthalten. Die Augentropfen können trockene Augen befeuchten und beruhigen und so die lästigen Symptome wie Juckreiz oder Brennen sanft und effektiv lindern. Sie kommen zudem ohne Konservierungsstoffe aus – was sehr wichtig ist, um die trockenen Augen nicht noch zusätzlich zu belasten.

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