Hautprobleme können unterschiedlicher Art sein.

Schuppige Haut - Wie sie entsteht und wie man sie pflegt

Frau leidet an schuppig-rissiger Hautstellen und kratzt sich.

Die menschliche Haut erneuert sich stetig und befreit sich durch abfallende Schuppen von abgestorbenen Hautzellen. Der Vorgang geschieht meist unbemerkt, denn die Schuppen sind winzig klein.

Auffallend schuppige Haut kann zum Beispiel durch Verlust von Feuchtigkeit und Fett entstehen, die die Hautzellen nicht mehr wirksam zusammenhalten.

 

Schuppige Haut durch unterschiedliche Ursachen

Hände, die Kopfhaut und das Gesicht sind in der Regel anfällig für schuppige Stellen, weswegen diese Regionen auch häufig Neurodermitis-Patienten belasten. Die Hautbereiche sind meist ungeschützt den Umwelteinflüssen ausgesetzt und im Alltag durch Klimaveränderungen wie kalte oder trocken-warme Luft beansprucht.

Trockene, schuppige Haut an den verschiedenen Körperstellen und die möglichen Auslöser sind:

  • Trockene Haut im Gesicht oder Kopfhaut: falsche Kosmetik und Pflege. Stark entfettende und irritierende Waschlotionen und Cremes lassen insbesondere dünne Hautschichten schnell austrocknen und schuppen.
  • Problemhaut im Winter (oft im Gesicht, am Hals und an Händen): Die Winterkälte drosselt den Stoffwechsel der Haut und damit die Fettproduktion der Talgdrüsen, wodurch die Haut empfindlicher wird. Die trockene warme Luft in Räumlichkeiten entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Häufig entstehen dadurch schuppige Hautstellen.
  • Schuppige und rissige Hände: Übermäßige Beanspruchungen durch z. B. Gartenarbeit oder Kontakt mit Putzmitteln, die der Haut Feuchtigkeit entziehen.
  • Altersbedingte schuppige Hautpartien: eine im Alter nachlassende Versorgung der Haut mit Lipiden.

Hormon- und Stoffwechselerkrankungen wie z. B. Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus können durch die krankheitsbedingten Veränderungen zu einer Austrocknung der Haut führen. Ellenbogen und Knie sind oft betroffene Hautpartien.

 

Behandlung und Pflege von schuppiger Haut

Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.

Schuppige Haut – wann der Arztbesuch wichtig ist

Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.

 

Trockene Haut verstehen

Sie spannen, schuppen und treten vor allem im Gesicht und an den Händen auf: trockene Hautstellen.

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