Hautprobleme können unterschiedlicher Art sein.

Allergische Hautreaktion: Behandlung bei Juckreiz, Rötung & Co

Behandlung einer allergischen Hautreaktion an den Händen.

Das Immunsystem ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt. Gut gestärkt bekämpft es tapfer, was der Gesundheit schaden könnte

Hin und wieder allerdings tut es des Guten Zuviel, und dann zeigt sich eventuell eine allergische Hautreaktion. Art und Ausmaß dieser Reaktion bestimmen Behandlungsstrategie und -erfolg.

 

Allergie – wenn man buchstäblich aus der Haut fahren möchte

Die Haut als größtes menschliches Organ ist immer auch Spiegelbild der „inneren Gesundheit“. Das gilt für das körperliche Befinden ebenso wie für das seelische. Im Umkehrschluss beeinflusst ein allergisch bedingter Hautausschlag durch Jucken und Brennen nicht nur die Physis. Auch die Psyche leidet unter der Belastung, und es zeigt sich recht schnell ein ganzheitliches Krankheitsbild. Die passende Behandlung durchbricht diesen Teufelskreis und lässt Sie sich wieder in Ihrer Haut wohlfühlen.

 

Allergische Hautreaktion: was tun – Eigenbehandlung oder Arztbesuch?

Die Diagnose „allergische Hautreaktion“ stellt ein Arzt. Insbesondere dann, wenn stärkere Reaktionen wie großflächige Quaddeln auftreten oder die Schleimhäute anschwellen, sollten Sie zum Arzt gehen. Ein erfahrener Dermatologe führt bei Ihnen dann Tests durch und versucht damit exakt zu bestimmen, welcher Stoff Ihre Allergie auslöst. Bei einer allergischen Hautreaktion auf die Behandlung mit bestimmten Medikamenten wird er ein Ersatzpräparat empfehlen. Er kann Tipps für weitere Verhaltensweisen geben wie z. B. das Weglassen bestimmter Nahrungsmittel oder Hautschutzmöglichkeiten bei Kontakt- oder Sonnenallergie. Die anschließende, unterstützende Pflege der angegriffenen Hautpartien können Betroffene dank erprobter Helfer in Form von Salben, Cremes und Lotionen selbst bewältigen.

 

Leichte allergische Hautreaktion selbst behandeln

Kleinere und örtlich begrenzte Irritationen der Haut lassen sich häufig mit speziellen Cremes lindern, wenn sie durch eine gestörte Hautschutzbarriere bedingt sind. Denn ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Schutzhülle ist die sogenannte Hornschicht, die die äußerste Schicht der Oberhaut (auch Epidermis genannt) bildet und Fette und Feuchthaltefaktoren enthält. Diese schützt im gesunden Zustand vor äußeren Einflüssen wie dem Eindringen von Bakterien und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit in der Haut bleibt. Ist der Aufbau geschädigt, kann die Hautschutzbarriere ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Die Haut wird trocken und spröde. Eine geeignete kortisonfreie Creme kann die Schutzfunktion der Haut stärken und so Hautirritationen wie Rötungen und Juckreiz lindern. Bewährt hat sich die Lipid-Lamellen-Technologie, die nachhaltig zur Stabilisierung einer gestörten Hautschutzbarriere beiträgt: die hautähnliche Struktur der enthaltenen Lipide ermöglicht es, dass sich diese wie ein Puzzlestück in die defekte Barriere einfügen. Feuchthaltefaktoren wie Dexpanthenol binden zusätzlich Feuchtigkeit in der Haut. Bei länger andauernden Beschwerden sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Abklingende allergische Hautreaktion – Behandlung, Vorbeugemaßnahmen und Pflege

Ein komplettes Ausheilen der geschädigten Haut braucht seine Zeit, und Sie benötigen Geduld. Auch wenn der Auslöser der Allergie erkannt und verbannt werden konnte, ist die Haut noch im Wiederaufbau. Bis die Zellen sich vollständig regeneriert haben und die natürliche Schutzfunktion wieder intakt ist, kann es einige Zeit dauern. Sie können Ihrer Haut aber bei dem Wiederaufbau helfen: Eincremen mit Lotionen, Cremes und Salben unterstützt diesen Prozess. Stärken Sie das Immunsystem auch durch eine ausgewogene Ernährung, atmungsaktive Bekleidung und „Frischluftbäder“ für die Haut. Waschen Sie empfindsame Haut außerdem nur vorsichtig und unter Verwendung pH-hautneutraler Waschlotionen.

 

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