Geschichten zur Fantasie

Geschichten zur Fantasie

Freitag ist der Lieblingstag von Joy. An diesem Tag übt sie nachmittags in der Arche Tanz und Schauspiel. Zusammen mit 20 anderen Mädchen probt die Elfjährige für die „Pyjama-Party im Schnee“. In der Geschichte geht es um drei Mädchen-Gangs, die alle gerne tanzen, sich dabei aber oft gegenseitig bekämpfen. Am Ende merken sie wie blöd das ist: Sie tanzen zusammen und werden Freunde – so wie im richtigen Leben. Solche anregenden Nachmittage waren für Joy und ihre Freundinnen nicht immer selbstverständlich. Früher verbrachten sie ihre Zeit oft mit Fernsehen oder Nichtstun.

Impulse geben – Beziehungen stärken

Die Bepanthen-Kinderförderung hat in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfsprojekt Arche 2010 ein Märchenprojekt als Förderprogramm für etwa 100 sozial benachteiligte Kinder entwickelt, um ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Das Förderprogramm leitet sich aus den Ergebnissen der Bepanthen-Kinderarmutsstudie ab, eine Sozialforschung, die 2009 zusammen mit der Universität Bielefeld realisiert wurde. Diese hat gezeigt, dass eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sozial benachteiligten Kindern wichtige Impulse für ihre Entwicklung liefert. Die Kinder selbst fordern diese außerschulische Bildung ein und sehnen sich nach sozialen Bindungen.

Die Bepanthen-Kinderförderung hat in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfsprojekt Arche 2010 ein Märchenprojekt als Förderprogramm für etwa 100 sozial benachteiligte Kinder entwickelt, um ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Das Förderprogramm leitet sich aus den Ergebnissen der Bepanthen-Kinderarmutsstudie ab, eine Sozialforschung, die 2009 zusammen mit der Universität Bielefeld realisiert wurde. Diese hat gezeigt, dass eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sozial benachteiligten Kindern wichtige Impulse für ihre Entwicklung liefert. Die Kinder selbst fordern diese außerschulische Bildung ein und sehnen sich nach sozialen Bindungen.

Ende gut – alles gut

Das Förderprogramm der Bepanthen-Kinderförderung wurde 2010 an vier Arche-Standorten durchgeführt. In wöchentlichen Treffen näherten sich die sozial schwachen Kinder mit unterschiedlichen Methoden wie Malerei, Pantomime, Tanzen und Schauspiel den verschiedenen Charakteren und der Handlung an. Mit eigenen Ideen und Fantasien entwickelten sie diese weiter und schrieben so ihre eigene Version der Geschichte. Das „Happy End“ bildet dabei eine Abschlussaufführung vor Eltern und Freunden – in bunten Kostümen und vor selbst gestalteter Kulisse.