Wundbehandlung – ein alltägliches Thema

Kind mit Pflaster

Im Alltag sind Schnittverletzungen, Brandwunden oder Schürfwunden schnell passiert. Sie rutschen mit dem Messer ab, verbrennen sich am Bügeleisen oder stolpern auf dem Gehweg. Schon ist Ihre Hautoberfläche verletzt und benötigt eine entsprechende Wundbehandlung. Die primäre Wundbehandlung dient dabei sowohl dem Schutz vor Infektionen als auch der Linderung der Symptome. Nach der Erstversorgung kann die Heilung durch eine weiterführende Wundbehandlung mit z. B. Heilsalben gefördert und somit eine schnellere Abheilung erzielt werden. Eine sorgfältige Versorgung der Wunde vermindert außerdem das Risiko einer unschönen Narbenbildung. Schwere Verletzungen sollten Sie ärztlich versorgen lassen. Oberflächliche Wunden können Sie dagegen leicht selbst behandeln.

Wunden behandeln: So geht es in Eigenregie

Bei der Wundbehandlung gehen Sie stets in drei Schritten vor.

  1. Zunächst ist es wichtig, die Wunde zu beurteilen. Um welche Art Wunde handelt es sich? Wie schwer ist die Verletzung? Können Sie selbst die Wunde behandeln? Eine ärztliche Wundbehandlung ist dann ratsam, wenn die Wunde
    • stark blutet,
    • sehr verschmutzt ist,
    • tiefer als 5 mm reicht und stark auseinanderklafft,
    • im Gesicht liegt,
    • eine Fläche umfasst, die größer als Ihre Handfläche ist,
    • Muskeln oder Sehnen betrifft oder
    • durch einen Biss entstanden ist.
    Bei leichten und oberflächlichen Verletzungen, die Sie selber behandeln können, machen Sie weiter mit dem zweiten Schritt der Wundbehandlung.
  2. Der zweite Schritt der Wundbehandlung ist die Reinigung der Wunde.
    Leichte Verbrennungen müssen in der Regel vor der Weiterbehandlung nicht zusätzlich gereinigt werden, wenn die Hautfläche neben der Verbrennung noch intakt ist.
  3. Im dritten Schritt versorgen Sie die Wunde je nach Ursache und Erscheinung.                                 

Wundbehandlung bei Schnittwunden

Schnittwunden reinigen sich durch das vermehrt austretende Blut meist von selbst. Tupfen Sie die Wunde zur Reinigung einfach mit einem sterilen und sauberen Baumwoll-, Gaze-, oder Mulltuch ab. Im Anschluss klammern Sie die Wundränder mit einem Pflaster möglichst nah zusammen.

Auch wenn sich die Wunde durch das Blut auf natürliche Weise reinigt, ist es notwendig, zusätzlich ein antiseptisches Mittel zur Vorbeugung von Infektionen zu verwenden. Anschließend sollte eine Heilsalbe zur Unterstützung der Wundheilung verwendet werden.

Wundbehandlung bei Schürfwunden

Schürfwunden bluten meist nur wenig oder gar nicht. Dabei sind sie häufig leicht bis stark verschmutzt. Daher kommt bei Schürfwunden der Reinigung der Wunde eine besondere Bedeutung zu. Spülen Sie die Wunde unter fließendem, handwarmem oder kaltem Wasser vorsichtig ab. Wenn Sie eine offene Wunde behandeln, verwenden Sie wegen der Infektionsgefahr dazu ausschließlich Wasser in Trinkqualität. Grobe Verunreinigungen wie Steinchen entfernen Sie mit einer Pinzette. Wenn es die Schmerzen zulassen, reinigen Sie die Wunde bei entsprechender Verschmutzung ganz vorsichtig mit einem weichen Tuch – ohne großen Druck.

Ist die Wunde gesäubert, empfiehlt sich die Behandlung mit einer desinfizierenden Creme oder einem Spray. Nässt die Wunde, decken Sie sie mit einer sterilen Kompresse oder einem Pflaster ab. Nach ein paar Tagen unterstützt eine pflegende Wund- und Heilsalbe die Heilung.

Wundbehandlung bei Verbrennungen

Die Erstmaßnahme bei Verbrennungen oder Verbrühungen ist das Unterbrechen der Hitzezufuhr. Im Anschluss kühlen Sie die Brandwunde unter fließendem kaltem Wasser für mindestens 5 Minuten. Bei einer großflächigen oder tief gehenden Verbrennung mit Blasenbildung ist eine Wundbehandlung durch den Arzt notwendig, da es sich hier voraussichtlich um eine Verbrennung 2. Grades handelt. Leichte Verbrennungen oder auch leichten Sonnenbrand können Sie dagegen gut in Eigenregie behandeln. Sie erkennen diese an geröteter oder angeschwollener Haut, Schmerzen und Spannungsgefühlen. Tragen Sie auf die verletzten Hautpartien eine kühlende und feuchtigkeitsspendende Salbe oder ein Spray zur Behandlung von Brandwunden auf. Sprays, welche nicht verrieben werden müssen, haben den Vorteil,

dass die verletzten Hautpartien nicht weiter durch Berührungen gereizt werden. Ist die Rötung abgeklungen, ist die weitere Behandlung mit einer pflegenden und nachhaltig Feuchtigkeit spendenden Lotion, z. B. mit Dexpanthenol, ratsam.

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