Schrunden: Was tun, wenn die Haut reißt?

Frau cremt Ferse ein

Der Begriff Schrunde kommt vom althochdeutschen „scrunda“ und bedeutet Spalte oder Riss. Gemeint sind damit teilweise tiefe Furchen in der Haut, an denen das Gewebe – ohne direkte Einwirkung von außen – aufbricht. Besonders anfällig für solche Einrisse sind Stellen, an denen die Haut spröde und stark verhornt ist. Klassischerweise treten Schrunden oft an den Füßen oder Händen auf. Die Ursache ist eine herabgesetzte Elastizität der Haut durch Kälte, Trockenheit oder starke Beanspruchung. Vor allem trockene Fersen sind häufig betroffen. Hier können Schrunden eine Tiefe von mehr als einem Zentimeter erreichen und manchmal sogar bluten.

Schrunden behandeln – Infektionen vermeiden

Schrunden an den Händen oder Füßen sind nicht nur unschön – sie können auch Beschwerden wie Jucken oder Brennen verursachen. Zudem bewirken solche Spalten in der natürlichen Schutzhülle des Körpers, dass Krankheitserreger wie Bakterien oder Pilzsporen eindringen können. Bei einer Entzündung sollten Sie Ihren Arzt hinzuziehen, denn Infektionen müssen behandelt werden.

Diabetiker sollten bei Rissen in der Ferse oder an den Zehen besonders aufmerksam sein. Die Zuckerkrankheit geht mit Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen, schlechter Wundheilung und einem herabgesetzten Schmerzempfinden einher. Eine Schrunde wird dadurch oft zu spät entdeckt und heilt schlecht ab. Als Folge kann sich ein Diabetisches Fußsyndrom (DFS) in Form von abgestorbenem Gewebe und schweren Hautgeschwüren entwickeln.

Salben und Cremes machen die Haut wieder geschmeidig

In der Regel verschließen sich Schrunden von selbst, jedoch ist die Heilung sehr langwierig. Das liegt vor allem daran, dass die Stellen meist einer ständigen Belastung oder Bewegung ausgesetzt sind. Sie sollten Ihren Körper daher mit Salben und Cremes unterstützen, um den Heilungsprozess der unangenehmen Schrunden zu beschleunigen. Hierzu stehen zahlreiche feuchtigkeitsspendende Cremes und Salben zur Verfügung. Heilsalben mit dem Wirkstoff Dexpanthenol wirken zusätzlich wundheilungsfördernd und zellregenerierend. Sinnvoll ist es die Salben über Nacht aufzutragen, so dass diese in Ruhe einziehen und wirken können.

Um dem Entstehen neuer Risse vorzubeugen, sollten Sie auch nach der erfolgreichen Abheilung der Schrunden weiterhin Bimsstein und Pflegecremes nutzen. Achten Sie zudem auf passendes Schuhwerk, damit Druckstellen und Verhornungen keine Chance haben und Ihre Füße gesund bleiben.

Bei häufigem und wiederholtem Auftreten von Schrunden sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. Schrunden können eine Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen sein, welche eine medizinische Behandlung erfordern.

Wundheilung mit Bepanthen®

Kleine Wunden gehören bei Kindern und Erwachsenen zum Alltag. Und genau in diesen Fällen hilft Bepanthen® Wund- und Heilsalbe der verletzten Haut, damit sie schnell wieder ihre Funktion als Schutzhülle des Körpers wahrnehmen kann: Eingesetzt in der Reparatur- bzw. Heilungsphase nach der Erstversorgung, fördert sie den natürlichen Heilungsprozess der Haut und beschleunigt die Bildung von neuem Hautgewebe.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird bei kleinen, oberflächlichen Wunden verwendet. Sie ist sehr gut hautverträglich und frei von Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffen.

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