Der Umgang mit leichten Schnittwunden im Haushalt

Pflaster am Finger

Beim Kartoffelschälen muss nur einmal kurz das Messer abrutschen, und schon gibt es am Finger eine Verletzung. Kleine Schnittwunden entstehen meist in der Küche sowie bei Handarbeiten, im Garten oder beim Spielen. Selbst ein Blatt Papier kann dazu führen, dass die oberste Hautschicht aufgeritzt wird und etwas Blut hervortritt. Leichte Schnittwunden sind in der Regel ungefährlich und werden meist lediglich als lästig empfunden, wenn sie bei der Heilung jucken oder spannen.

Was geschieht bei einer Schnittwunde mit dem Körper?

Schnittwunden werden durch scharfkantige Gegenstände wie Messer- und Rasierklingen oder auch Glasscherben verursacht. Die häufigsten Schnittwunden sind nicht besonders tief und verletzen lediglich die obersten Hautschichten. Wird dabei ein direkt unter der Haut verlaufendes Blutgefäß verletzt, kommt es zu einer starken Blutung. Dies wirkt bedrohlich, ist aber eigentlich gesund: Dringen mit der Messerklinge auch Bakterien in die Wunde, sollen sie vom Blut wieder hinausgeschwemmt werden, so versucht der Körper auf natürliche Weise, einer Infektion vorzubeugen.

Ist die Schnittwunde jedoch sehr tief und dringt durch die Hautschichten hindurch, kann es zu Verletzungen der darunter liegenden Nervenbahnen, Sehnen und Hauptadern kommen. In diesem Fall muss die Wunde von einem Arzt behandelt und genäht werden.

Eine Schnittwunde versorgen

Eine leichte Schnittwunde können Sie selbst versorgen. Zunächst muss der Blutfluss gestillt werden. Nehmen Sie eine sterile Kompresse oder zur Not einfach ein Küchentuch und drücken Sie es sanft auf die Schnittwunde, bis sie nicht mehr blutet. Das Küchentuch sollte dabei unbedingt sauber sein! Ansonsten riskieren Sie, dass Schmutz aus dem Tuch in die Wunde dringt und eine Infektion auslöst.

Ist der Blutfluss gestoppt, können Sie die Schnittwunde behandeln und desinfizieren. Empfehlenswert sind antiseptische Cremes oder Sprays, z. B. mit dem Wirkstoff Chlorhexidin. Ein solches Mittel sollte in jeder Hausapotheke vorrätig sein.

Ist die Schnittwunde durch Glasscherben entstanden, kontrollieren Sie gut, dass keine winzigen Glassplitter in der Wunde stecken. Kleine Splitter können Sie mit einer Pinzette herausziehen. Ist die Wunde sauber, kleben Sie nach der der Desinfektion ein atmungsaktives Pflaster darüber. Bei größeren Wunden legen Sie eine sterile Kompresse auf den Schnitt und sichern Sie diese mit einer Mullbinde.

Auch während des weiteren Heilungsvorgangs können Sie die Schnittwunde versorgen: Wechseln Sie täglich das Pflaster und tragen Sie dabei eine Heilsalbe mit Dexpanthenol auf, die die Regeneration der Haut fördert. So heilt die Schnittwunde schneller ab.

Wann muss der Arzt die Schnittwunde behandeln?

Fühlt sich der verletzte Körperteil taub an oder kann nicht mehr richtig bewegt werden (z. B. bei Schnittwunden am Finger), liegt möglicherweise eine Verletzung der unter der Haut verlaufenden Nerven oder Sehnen vor. Auch wenn die Schnittwunde stark gerötet oder geschwollen ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Vermutlich ist es zu einer Infektion gekommen.

Nicht zuletzt besteht bei offenen Schnittwunden stets das Risiko einer Infektion mit Tetanusbakterien, die zu Wundstarrkrampf führen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann die letzte Auffrischungsimpfung gegen Tetanus stattfand, sollten Sie vorsichtshalber den Arzt um eine Kontrolle des Impfstatus bitten.

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