Wie Blasen entstehen

Pflaster an der Ferse

Neue Schuhe und eine ausgedehnte Wanderung oder langes Arbeiten mit einem ungewohnten Werkzeug – diese Kombinationen führen häufig zu einer Blase am Fuß oder Finger. Denn Blasen entstehen immer dann, wenn eine Hautstelle ungewohnt stark belastet wird und sich die obere Hautschicht gegen die untere schiebt. Dadurch lösen sich die beiden Schichten voneinander, und der entstandene Hohlraum füllt sich mit Gewebewasser.

Der Körper schützt sich mit Hornhaut vor Blasen

Blasen spürt man oft erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Haben sie sich jedoch erst einmal bemerkbar gemacht, kann der Schmerz brennend und ein weiteres Laufen oder Hantieren kaum möglich sein. Die gute Nachricht: Sie müssen Ihre neuen Schuhe nicht gleich wegwerfen. Meist gewöhnt sich die Haut an die neue Passform und wappnet sich mit Hornhaut gegen die Belastung. Das Gleiche gilt für die Blase am Finger, die meist nur zu Beginn einer ungewohnten Arbeit vorkommt.

Eine offene Blase am Fuß gründlich desinfizieren

Die Hautschicht über einer Blase ist dünn und reißt – bei anhaltender Belastung – leicht ein. Dabei tritt das Gewebewasser aus, und eine Wunde entsteht. Gerade an den Füßen oder bei Bläschen am Finger ist eine Desinfektion der Verletzung wichtig, denn die Gefahr, dass sie mit Keimen in Berührung kommt, ist bei einer offenen Blase besonders groß. Säubern Sie die Wunde und tragen Sie eine antiseptische Wundcreme oder ein Spray auf. Im weiteren Verlauf kann eine Heilsalbe, z. B. mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, die Regeneration der Haut unterstützen.

Kleben Sie die Blase im Anschluss mit einem festen aber atmungsaktiven Pflaster sorgfältig ab. Es gibt spezielle Blasenpflaster, die die Wunde mit Gelpolstern vor Druck schützen und sich schonend ablösen lassen. Viele dieser Gelpflaster erzeugen ein feuchtes Milieu, in dem die Wunde besonders schnell und meist, ohne unschöne Narben zu hinterlassen, abheilt.

Blasen aufstechen oder nicht?

Blasen aufzustechen kann bei der Heilung helfen. Hierbei sollten Sie jedoch sorgfältig vorgehen. Sie können zum Aufstechen eine normale Nadel verwenden, wichtig ist jedoch, dass Sie diese vorher gründlich desinfizieren. Mit der Nadel werden dann zwei kleine Löcher in die Blase gestochen, sodass die Flüssigkeit auslaufen kann. Lassen Sie die Haut leicht antrocknen, bevor Sie die Blase mit einem Pflaster abkleben. Zuvor sollten Sie noch eine antiseptische Wundcreme aufragen um Infektionen zu vermeiden.

Ist die Flüssigkeit, die aus der Blase austritt, trübe und riecht unangenehm, ist das wahrscheinlich ein Zeichen für eine Infektion: Zeigen Sie die Wunde am besten Ihrem Hausarzt.

Auch Diabetiker sollten ihre Füße genau im Blick behalten. Die Zuckerkrankheit schädigt die Nerven und führt dazu, dass die Betroffenen selbst große Blasen gar nicht bemerken. Gleichzeitig ist die Wundheilung gestört, was die Gefahr einer Infektion erhöht. Hier kann eine Blase ernsthafte Folgen haben und sollte besonders gewissenhaft versorgt werden.

Wundheilung mit Bepanthen®

Kleine Wunden gehören bei Kindern und Erwachsenen zum Alltag. Und genau in diesen Fällen hilft Bepanthen® Wund- und Heilsalbe der verletzten Haut, damit sie schnell wieder ihre Funktion als Schutzhülle des Körpers wahrnehmen kann: Eingesetzt in der Reparatur- bzw. Heilungsphase nach der Erstversorgung, fördert sie den natürlichen Heilungsprozess der Haut und beschleunigt die Bildung von neuem Hautgewebe.

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird bei kleinen, oberflächlichen Wunden verwendet. Sie ist sehr gut hautverträglich und frei von Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffen.

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