Zehn Tipps bei Sonnenbrand

Frau mit Sonnenbrand

Sommer, Sonne, Urlaub – die großen Ferien stehen vor der Tür und in den Büros leeren sich die Schreibtische. Endlich ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen – am besten natürlich bei gutem Wetter im Freien und mit viel Sonnenschein. Doch zu viel des schönen Sonnenscheins ist für die Haut gar nicht gut. Was Sie tun können, wenn Sie zu viel Sonne abbekommen haben und das Sonnenlicht seine Spuren hinterlassen hat, erfahren Sie hier.

Was ist ein Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut. Sie wird durch die schädliche ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts verursacht. Bei einem leichten Sonnenbrand ist nur die oberste Schicht der Haut, die sogenannte Epidermis, betroffen. Bei einem schweren Sonnenbrand kann aber auch die darunter liegende Hautschicht, die Dermis, geschädigt werden. Sonnenbrände können die Ursache für Hautkrebs sein und lassen die Haut schneller altern. Daher sollten Sie immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Zehn Tipps gegen Sonnenbrand

Trotz Sonnenschutz passiert es manchmal einfach doch: Man bekommt einen Sonnenbrand. Wichtig ist dann, dass Sie schnell handeln und die gerötete Haut richtig versorgen. Hier sind die zehn wichtigsten Sofortmaßnahmen:

  • Direkt die Sonne verlassen: Bemerken Sie an sich oder einem Ihrer Kinder gerötete Haut, sollten Sie die Sonne sofort verlassen und geschlossene Räume aufsuchen. Der Schatten unter einem Baum oder dem Sonnenschirm ist nicht ausreichend, da die UV-Strahlung die Haut auch hier erreicht.
  • Kleidung ausziehen: Jede Berührung kann bei einem Sonnenbrand Schmerzen verursachen und die Haut zusätzlich reizen. Ziehen Sie deshalb Kleidungsstücke aus und lassen Sie Luft an den Sonnenbrand.
  • Haut kühlen: Die betroffene Stelle sollte möglichst schnell gekühlt werden, z. B. mit feuchten Handtüchern oder unter fließendem kalten Wasser. Cool-Packs nie direkt auf die Haut geben, sondern ein dünnes Tuch dazwischen legen. Bei Kindern und Menschen mit einem schwachen Herz-Kreislauf-System kein eiskaltes Wasser zum Kühlen verwenden.
  • Kühlendes Spray oder Salbe auftragen: Sobald möglich unterstützen Sie die Haut bei ihrer Regeneration mit einem kühlenden Spray oder einer entsprechenden Salbe. Empfehlenswert sind Sprays mit dem feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoff Dexpanthenol (z. B. Bepanthen kühlendes Schaumspray). Diese können die Haut nachhaltig befeuchten und müssen im besten Fall nicht auf der strapazierten Haut verrieben werden.
  • Mit Quarkwickeln kühlen: Bestreichen Sie die betroffene Haut mit einer fingerdicken Schicht aus Quark und decken Sie sie mit einem dünnen Tuch ab. Die kühlende Wirkung dieses Hausmittels hält allerdings nur kurz an und Sie sollten sich schnellstmöglich um eine weitergehende Behandlung kümmern.
  • Viel trinken: Durch einen Sonnenbrand verliert der Körper Flüssigkeit. Deshalb sollten Sie jetzt viel Wasser trinken. Nur eine ausreichend mit Feuchtigkeit versorgte Haut schafft es, sich zu erholen.
  • Schmerzmittel einnehmen: Wenn der Sonnenbrand zu starken Schmerzen führt, kann ein entzündungshemmendes Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure Linderung verschaffen.
  • Arzt aufsuchen: Kinder mit einem Sonnenbrand sollten möglichst immer von einem Arzt untersucht werden, da er die Schwere der Verbrennung richtig einschätzen kann. Auch Erwachsene mit einem schweren Sonnenbrand sollten sich von einem Arzt untersuchen lassen.
  • Regelmäßig eincremen: Auch nach der Erstversorgung braucht die sonnengeschädigte Haut viel Pflege. Cremen Sie die betroffene Stelle deshalb regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Lotionen oder Gels ein. So unterstützen Sie ihre Regeneration. Sonne meiden: Die von einem Sonnenbrand betroffene Haut sollte in der darauffolgenden Zeit vor der Sonne geschützt werden, am besten so lange wie möglich.