Narbenbehandlung nach einem Kaiserschnitt

Frau mit Baby

In Deutschland kamen im Jahr 2015 rund 31 Prozent aller Babys per Kaiserschnitt auf die Welt. Knapp jede dritte Mutter besitzt also eine Kaiserschnittnarbe, die nach der Geburt bleibt. Mit der richtigen Behandlung nach der OP heilt die Wunde gut ab, und die sich bildende Narbe bleibt weich und geschmeidig.

Routineeingriff Kaiserschnitt

Ein Blick auf die Zahlen ist schon beeindruckend: 222.919 Kaiserschnitte wurden nur im Jahr 2015 in deutschen Krankenhäusern durchgeführt. Kein Wunder, dass der Kaiserschnitt als Routineeingriff gilt. Nicht länger als eine Stunde dauert die Geburt auf diesem Weg für gewöhnlich. Früher waren es oft Notfälle, die zum Kaiserschnitt führen, heute entscheiden sich immer mehr werdende Mütter bewusst gegen eine natürliche Geburt.

Wund- und Narbenpflege nach dem Kaiserschnitt

Der Kaiserschnitt ist eine Bauchoperation, die auch tiefere Hautschichten verletzt und daher eine größere Narbe hinterlässt. Der sogenannte „Bikinischnitt“ ist ca. 10 cm lang und wird oberhalb des Schambeins gesetzt. Somit verschwindet die Narbe unter dem Slip oder der Bikinihose. Bei komplizierten Eingriffen, z. B. bei Frühchen oder Babys mit Behinderungen, kann aber auch ein größerer Schnitt notwendig sein.

Nach der Geburt wird der Schnitt genäht oder geklammert, und die Wunde verklebt in der Regel schon nach wenigen Stunden. Auch duschen können die meisten Mütter meist schon am darauffolgenden Tag. Unterstützen können Sie den Wundheilungsprozess mit der Bepanthen® Wund- und Heilsalbe: Tragen Sie die Salbe mehrmals am Tag dünn auf die Wunde, und lassen Sie sie einziehen. Nach etwa fünf Tagen werden Fäden oder Klammern entfernt.

Hat sich die Wunde vollständig geschlossen und eventueller Wundschorf gelöst – das ist meist nach ca. 3 Wochen der Fall – können Sie mit der Narbenbehandlung beginnen.

Was passiert bei der Narbenbildung?

Nach einem Kaiserschnitt muss sich das beschädigte Gewebe der unterschiedlichen Hautschichten regenerieren und neu bilden. Der Heilungsprozess scheint für das menschliche Auge abgeschlossen, wenn die Wunde sich äußerlich sichtbar geschlossen hat, doch dem ist häufig nicht so:

Die noch unreife oberste Hautschicht, die Hornschicht, ist in der Regel nicht in der Lage, ausreichend Wasser zu binden und wird dadurch sehr trocken. Dies signalisiert den darunterliegenden Hautschichten, dass weiterhin Reparaturprozesse erforderlich sind. Der Körper produziert Bindegewebszellen und lagert neues Kollagen ein. Die Anordnung der Kollagenfasern in der Narbe erreicht jedoch nicht mehr die ursprüngliche Qualität – es ist weniger elastisch und ihm fehlen Schweiß- und Talgdrüsen, Haarwurzeln und häufig auch Pigmentzellen. Bis diese Umstrukturierungsprozesse und die Narbenreifung abgeschlossen sind, können bis zu zwei Jahre vergehen. Unterstützen können Sie die Bildung neuen Gewebes und einer blasseren, flacheren und weicheren Narbe mit dem Bepanthen® Narben-Gel.

Kaiserschnittnarbe pflegen – mit Bepanthen® Narben-Gel

Das Bepanthen® Narben-Gel eignet sich sowohl für die Behandlung von frischen Narben als auch für die Behandlung von bis zu zwei Jahre alten Narben, die sich in Form, Farbe (Rötung) und Größe vom übrigen Hautgewebe unterscheiden und häufig auch jucken können. Das im Narben-Gel enthaltene Silikon bildet einen feinen Film auf der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen und äußerlichen Reizen. Das Provitamin Dexpanthenol bindet Wasser in der Haut und unterstützt so ihr Feuchtigkeitsgleichgewicht. Neben dem enthaltenen Silikon und Dexpanthenol trägt das Bepanthen® Narben-Gel mit einem weiteren Wirkprinzip zur Verbesserung des Narbenbildes bei: Der im Spender integrierte Massage-Roller fördert die Durchblutung, verbessert die Narbenstruktur und baut überschüssige Kollagenfasern ab. Hierbei gilt es zu beachten, dass der Massage-Roller frühestens einen Monat nach dem Wundverschluss (Abfall des Wundschorfes) eingesetzt werden sollte, da die frische Narbe noch zu empfindlich sein könnte. Rollen Sie den Massage-Roller für einige Minuten mit leichtem Druck zunächst entlang der Narbe und dann quer über die Narbe – am besten zweimal täglich.

Mit diesem dreifachen Wirkprinzip sorgt das Bepanthen® Narben-Gel für weichere, blassere und flachere Narben. Um die Narbenheilung optimal zu unterstützen, sollten Sie das Gel zweimal täglich dünn auf die Narbe auftragen – und das für mindestens zwei Monate. Die Behandlung kann auch in der Stillzeit erfolgen. Eine rechtzeitige und lang anhaltende Behandlung mit dem Bepanthen® Narben-Gel und die regelmäßige Massage tragen dazu bei, dass Ihre Kaiserschnittnarbe glatter und unauffälliger erscheint.