Ekzeme und Juckreiz im Alltag besser bewältigen: Ursachen und Hilfen

Frau kratzt sich am Arm

Die Haut ist gerötet und juckt, später können auch Bläschen und Krusten entstehen – fast jeder leidet wenigstens einmal im Leben unter einem Ekzem. Ekzeme (ausgenommen Neurodermitis, die eine Sonderform des Ekzems darstellt) entstehen meist durch den Kontakt mit Allergieauslösern, reizenden oder giftigen Substanzen. Doch es gibt noch viele andere Gründe, die zu hartnäckigem Juckreiz führen können. Die passende Pflege hilft Ihnen, Ekzeme und den lästigen Juckreiz im Alltag besser zu bewältigen.

Die Haut – unser größtes und sensibelstes Organ

Die Haut eines erwachsenen Menschen erstreckt sich auf etwa zwei Quadratmetern und wiegt ca. zehn Kilogramm. Sie ist aus mehreren Schichten aufgebaut, die sich von innen nach außen fortlaufend regenerieren. In sie eingebettet sind zahllose Tastkörperchen, Temperaturfühler, Druck- und Schmerzrezeptoren. Unsere Haut ist trotz ihrer hohen Sensibilität ausgesprochen robust und verfügt über ein enormes Selbstheilungspotenzial. Doch vor allem beim Kontakt mit Allergieauslösern oder Schadstoffen kann sie empfindlich reagieren. Auch Stress und Hauttrockenheit fördern das Auftreten von Juckreiz und Ekzemen. Mitursächlich dafür ist häufig eine geschädigte Hautschutzbarriere.

Die Hautschutzbarriere: stark gegen schädliche Einflüsse von außen

Die Hauptaufgabe der Hautschutzbarriere ist es, das Eindringen von schädlichen Substanzen und Krankheitserregern zu verhindern. Sie besteht im Wesentlichen aus den Zellen der obersten Hautschicht, sogenannten Hornzellen, in deren Zwischenräume verschiedenartige Lipide (Hautfette) lamellenartig eingebettet sind und damit maßgeblich zur Funktionsfähigkeit der Hautschutzbarriere beitragen. So entsteht eine dicht geschlossene, schützende Schichtstruktur, die Eindringlinge abweist und das Austrocknen der Haut verhindert. Ist diese Barriere geschädigt, kann Feuchtigkeit aus der Haut verdunsten und Allergene oder Krankheitserreger können in die Haut eindringen und dort Entzündungen und Juckreiz verursachen.

Was löst ein Ekzem aus?

Abgesehen vom atopischen Ekzem, der Neurodermitis, lassen sich die häufigsten Ekzemformen in zwei Gruppen einteilen:

  • die allergischen Kontaktekzeme und
  • die toxischen Kontaktekzeme

Bei beiden Formen entsteht das Ekzem durch die Berührung der Haut mit Substanzen, die eine heftige Abwehrreaktion auslösen. Sie unterscheiden sich jedoch in der Art und Weise, wie dies geschieht.

Zu den Auslösern des allergischen Kontaktekzems zählen z. B.

  • Nickelverbindungen (Modeschmuck!),
  • Duftstoffe (Waschmittel, Weichspüler),
  • Perubalsam (Salben, Zäpfchen oder Parfüms),
  • Chemikalien wie Kobaltchlorid (in Trockenmitteln wie Kieselgel),
  • Lanolin (Kosmetik, Salben),
  • Konservierungsstoffe
  • sowie bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe und Desinfektions- oder Lösemittel.

Säuren oder Laugen, haushaltsübliche Seifen und Reinigungsmittel, Lösungsmittel und UV-Strahlen sind hingegen die häufigsten Ursachen für toxische Kontaktekzeme.

Ekzeme und Juckreiz im Alltag besser bewältigen

Da eine geschädigte Hautschutzbarriere beim Zustandekommen von Juckreiz und Ekzemen eine große Rolle spielt, kann die richtige Hautpflege bzw. Basistherapie sowohl zur Vorbeugung als auch zur Linderung viel beitragen. Neben hautähnlichen Ceramiden und anderen Lipiden zur Stabilisierung der Barrierefunktion unterstützen Inhaltsstoffe wie Dexpanthenol und Glycerin als Feuchthaltefaktoren die Haut bei der Regeneration. Dadurch werden Juckreiz und Rötungen gelindert. Bepanthen® Sensiderm Creme verzichtet auf allergene Substanzen wie Duftstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe und Mineralöle und ist damit auch für sensible Haut gut geeignet.