Wie entsteht eine Bindehaut­verletzung?

Auge eines Mannes

Die Bindehaut – in der Fachsprache Tunica conjunctiva genannt – ist die feuchte Schleimhaut, die die Innenseite der Augenlider bedeckt. Jedes Mal, wenn wir blinzeln, verteilt die Bindehaut die Tränenflüssigkeit wie ein feuchtes Wischtuch neu auf der Hornhaut. Die empfindliche Bindehaut ist manchmal von schmerzhaften Entzündungen betroffen, die sich mit Brennen, Juckreiz und dem Gefühl eines Fremdkörpers im Auge bemerkbar machen. Die Bindehautentzündung (Konjunktivitis) ist jedoch nicht mit der Bindehautverletzung zu verwechseln.

Zu einer Bindehautverletzung kommt es generell durch Einwirkung von außen, zum Beispiel im Rahmen eines Autounfalls, Sturzes oder Sportunfalls. Nicht ungewöhnlich sind Verletzungen durch Pflanzen: Der Mountainbiker, der auf einem engen Waldweg bergab rast und dabei keine Schutzbrille trägt, riskiert zum Beispiel, dass ihm ein Zweig ins Auge schlägt. Doch auch die eigene Hecke oder der Obstbaum im Garten können wortwörtlich „zurückschlagen“, wenn sie beschnitten und gestutzt werden. Andere Gefahrenquellen lauern im Haushalt, zum Beispiel beim Hantieren mit einer Schere oder einem Schraubenzieher. Eine Verletzung der Bindehaut kann außerdem durch Laugen und Säuren hervorgerufen werden, wenn beispielsweise beim Hausputz das mit Chemikalien versetzte Putzwasser ins Gesicht spritzt.

Eine Verletzung der Bindehaut erkennen

Ob die Bindehaut verletzt ist oder ob eine Bindehautentzündung vorliegt, lässt sich oft nicht eindeutig erkennen – es sei denn, der Betroffene erinnert sich deutlich daran, dass ihm beim Kirschenpflücken ein Ast ins Auge geschnellt ist, oder dass ihm beim Fußballtraining am Vorabend der Ball im Gesicht getroffen hat. Macht sich die Bindehautverletzung als Fremdkörpergefühl im Auge bemerkbar, kann der Augenarzt mithilfe eines Tests die genaue Diagnose stellen. Dabei wird die Bindehaut mit Fluoreszin eingefärbt, sodass feine Risse sichtbar werden.

In manchen Fällen lässt sich jedoch recht gut erkennen, ob die Bindehaut verletzt oder entzündet ist. So kann es zu einer Unterblutung der Bindehaut (Hyposphagma) kommen, bei der sich der normalerweise weiße Augapfel rot färbt. Dies sieht beim Blick in den Spiegel erst einmal dramatisch aus, ist jedoch meist schmerzlos und führt meist auch nicht zu einer Beeinträchtigung der Sehkraft.

Die Behandlung der Bindehautverletzung

Jede Beeinträchtigung der Bindehaut, ob durch Entzündung oder Verletzung, bedarf in der Regel einer medizinischen Abklärung. Der Arzt klärt die Ursachen der Beschwerden ab und stellt eine genaue Diagnose. Die Heilung der verletzten Bindehaut kann mit einer speziellen Augensalbe, z. B. mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, unterstützt werden.

Ein Fremdkörper muss natürlich entfernt werden, und zur Behandlung einer Bindehautentzündung ist ein anderes Medikament erforderlich, um die zugrunde liegende Infektion zu bekämpfen.

Eine schwere Bindehautverletzung, bei der es zu einem Riss in der Bindehaut gekommen ist, muss gegebenenfalls vom Augenarzt genäht werden. Weiterhin ist in diesem Fall zu prüfen, ob die tiefer liegenden Schichten des Auges eventuell mitverletzt wurden.

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